Derk Marko Reckel - wer ist das? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Derk Marko Reckel   
Dienstag, den 19. August 2008 um 10:56 Uhr

Ich bin Jahrgang 1965, und habe nach einigen Jahren Pause mit der Fotografie als Hobby wieder begonnen.

Ursprünglich habe ich die ersten Gehversuche am Sucher mit der Polaroid oder der Minox meines Vaters gemacht. Etwa zum 10. Geburtstag bekam ich dann eine Voigtlaender, die irgendwann einen Salzwasserschaden erlitt. Danach kam eine Practica PLC3 mit den günstigen M42 Objektiven, mit der ich lange Zeit durch die Lande zog und auch im Küchen- bzw. Kellerlabor in die S/W-Entwicklung einstieg. Irgendwann versagte die Mechanik und übrig blieben die Objektive.

Im Studium folgten dann zwei Sigma SLR300, wobei die erste wiederum einen Wasserschaden erlitt - beim Piranha-Angeln auf dem Orinoco fing sie etwas mehr als ich, sie fing sich im Kanu eine Wasserpfütze und beschwerte sich mit einer Rauchwolke.

Daneben "erbte" ich von meinem Vater auch noch seine Exacta Varex von Ihagee Dresden, eine legendäre Kamera, die er zu Beginn der 50er Jahre auf einem Fotowettbewerb gewann. Bis die Rückwand etwas lichtdurchlässig wurde habe ich regelmässig mit der Exacta die künstlerisch wertvolleren Bilder gemacht, vermutlich, weil hier alles vollmanuell war und man noch wissen musste, was man tat, statt der Technik zu vertrauen.

Kürzlich habe ich dann noch eine Minox erworben (auf einem Flohmarkt in Mexico), aber damit lediglich meine nostalgische Ader befriedigt, denn mein Vater wollte seine einfach nicht hergeben. Wegen der Preise für Filme und Entwicklung werde ich sie mangels Agententätigkeit wohl so schnell nicht einsetzen.

Derzeit verwende ich eine Canon Ixus S90 mit Unterwassergehäuse, eine Canon 5D MkII für deren Bruder-Unterwassergehäuse ich noch eine neue Dichtung besorgen muss und eine Canon EOS 1Ds MkIII.


Mein Schwerpunkte liegen auf der Unterwasserfotografie (Tauchlehrer, Lehrer für digitale Unterwasserfotografie), der Produktfotografie (Uhren), der Eventfotografie (Geburtstage, Hochzeiten, Konzerte) und im Makro-Bereich. In der People-Fotografie liegen sie im Bereich Porträt, Ganzkörper, (Teil-)Akt und Fetisch.

 

Und noch zum Abschluss zum Namen oder genauer zu den beiden Vornamen...

Ich sage immer dass meine Eltern wohlhabend waren und mir zwei Vornamen gekauft haben. Eigentlich sollten beide gleichberechtigt gewesen sein, durch einen Fehler bei meiner Anmeldung beim FotografenVerkehrsamt (oder so) wurde aber Marko als Rufname unterstrichen. Nicht nur deshalb verbrachte ich meine Jugend als Marko. Zum Studium habe ich dann den Vorteil des zweiten Vornamens entdeckt und noch bevor das Internet allgemein verfügbar war, was ich in Computerkreisen als Derk bekannt - weil es sich schneller tippen liess als Marko. So gibt es mittlerweile Gruppen die mich als Derk kennen und andere, die mich als Marko kennen. Verbal reagiere ich auf beides, schriftlich auch, es brauch sich also niemand für einen der beiden entscheiden oder beide benutzen... Ich seh das gaaaanz unkompliziert, Hauptsache es nennt mich niemand Dirk-Bindestrich-Marco, was der schlimmste aller Unfälle wäre.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 21:11 Uhr
 

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